RaubtiereWährend
einige Raubtierarten (z.B. Löwe) vom Menschen bereits völlig in die
Gebiete der Nationalparks zurückgedrängt wurden und andere Arten (z.B.
Braune Hyäne) nur noch in sehr geringer Populationsdichte auf Farmland
vorkommen, leben Geparden und Leoparden immer noch mit relativ hohen Das Zusammenleben von Mensch und Raubtier in einem gemeinsamen Ökosystem verursacht natürlich Konflikte. Immer wieder kommt es vor, dass landwirtschaftliche Nutz- tiere von Raubtieren gerissen werden und ein mitunter erheblicher wirtschaftlicher Schaden für die Farmer entsteht. Infolge werden Raubtier mit unterschiedlichen Methoden (z.B. Abschuss, Gift, Schlageisen, Fang und Lebendverkauf) bekämpft. Häufig werden Raubtiere aber auch für den Verlust von Kälbern, Kleinvieh oder Wild verantwortlich gemacht, ohne dass andere mögliche Ursachen (Wilderei, Schlangenbisse, Krankheiten, Vergiftung durch Pflanzen, u.a.) untersucht werden. Bis ein Kadaver gefunden wird, ist dieser zumeist schon weitestgehend von Aasfressern zerstört, so dass die Todesursache nicht immer feststellbar ist.
Gegen eine konsumtive aber selektive Nutzung solcher Individuen bestehen keinerlei Bedenken. Sowohl die Trophäenjagd als auch der Lebendexport werden durch internationale Vereinbarungen (CITES) kontrolliert und limitiert und stellen somit keinerlei Bedrohung für die Arterhaltung dar.
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